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Wie kommen Sie auf mich?

Das „große Geheimnis“ ist häufig gar kein großes Geheimnis. Wir bedienen uns üblicherweise allgemein zugänglicher Quellen. Das betrifft z.B. einschlägige Lebenslaufdatenbanken (z.B. XING, LinkedIN, Experteer etc.), aber auch Publikationen aller Art im Internet (z.B. Presseartikel, Referenzen, Handelsregister etc.), sowie offline Zeitschriften, Zeitungen und Broschüren.
Wenn Sie es genau wissen möchten, googeln Sie einfach mal Ihren Namen.

Warum senden Sie Mails nur an meine private Mailadresse?

Wir sind um größtmögliche Diskretion bemüht. Grundsätzlich ist das Gespräch zwischen uns in der Funktion des Personalberaters und Ihnen als möglicher Kandidat ein privates Gespräch. Ihre berufliche Mailadresse dagegen ist nicht privat. Auch wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen eine private Nutzung ausdrücklich erlaubt – wovor sich viele Arbeitgeber aus datenschutzrechtlichen Gründen drücken – , kann sowohl der Administrator wie auch ggf. weitere Mitarbeiter Einsicht in Ihren Mail-Account nehmen. Rechtlich ist dies an enge Vorgaben gebunden und die Einsichtnahme in ausdrücklich erkennbare private Mails ist grundsätzlich verboten. Die Datenschutzskandale der letzten Jahre und eine hohe Anzahl an Gerichtsprozessen zeigen jedoch, dass hier die Gesetze gerne „sehr flexibel“ ausgelegt oder schlichtweg nicht beachtet werden.

Einige Arbeitgeber überwachen auch gezielt Internetaktivitäten am Arbeitsplatz um unerlaubte Handlungen zu ermitteln. Und wann immer Sie einer Netzwerkumgebung angeschlossen sind, müssen Sie sich bewusst sein, dass das Risiko ungewollter Zugriffe auf Ihre Nutzungsdaten besteht.

Im Ernstfall müssten Sie Ihrem Kollegen, dem Administrator oder einem Vorgesetzten erstmal beweisen, dass er unberechtigt Ihre Mails gelesen hat.

„Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste“ sagt der Volksmund. Zu Ihrem und zu unserem Schutz halten wir unseren Kontakt so privat wie nur möglich. Kostenlose Mail-Accounts gibt es bei vielen Anbietern (gmx, google, web, t-online). Das Anlegen eines kostenlosen Accounts dauert nur wenige Minuten. Und nur so können Sie sicher sein, dass Privates auch wirklich privat bleibt.

Wie erkenne ich einen seriösen Headhunter?

Da gibt es sicherlich viele Aspekte. Werden Sie angesprochen schauen Sie sich gerne einfach mal die Homepage an. Wie lange gibt es die Beratung bereits? Gibt es ein offizielles Büro? Gibt es Mitarbeiter im Unternehmen? Gibt es die Stelle überhaupt?

Doch ein weiterer wichtiger Aspekt ist dabei eben auch: Wie geht die Personalberatung mit meinen Daten um?

„Informationen in einer unverschlüsselten E-Mail sind etwa genauso geschützt wie die auf einer Postkarte“, sagte Brigitte Zypries (SPD), die geschäftsführende Bundeswirtschaftsministerin.

Ich persönlich denke jedoch, dass es noch schlimmer ist sehr persönliche Daten übers Internet unverschlüsselt zu versenden. Noch nie habe ich gelesen, dass es organisierte Banden gibt, die Postkarten ausspähen. Das Internet jedoch bietet Kriminellen ganz neue Möglichkeiten.

Identitätsdiebstahl ist ein lohnendes Geschäft. Meist genügen bereits wenige Daten. Allein mit dem Geburtsdatum, dem Namen und der Adresse einer Person lässt sich häufig bereits großer Schaden anrichten. Es können z.B. Mailpostfächer angelegt werden, Accounts bei ebay, in sozialen Netzwerken, bei allen möglichen Internetshops etc.. Bei vielen Energie- und Telefongesellschaften erhalte ich allein mit diesen wenigen Daten telefonische Auskünfte und kann Änderungen veranlassen, wenn ich vorgebe, meine Kundennummer verlegt zu haben. Als Betrüger kann ich eine Vielzahl an Produkten übers Internet bestellen…und die Rechnung landet sodann bei der Person, deren Identität missbraucht wurde.

Bedenken Sie: Ihre Bewerbungsunterlagen enthalten noch viele weitere Angaben zu Ihrer Person.

Prüfen Sie also am besten sehr genau, welche Maßnahmen die Personalberatung ergriffen hat, um Ihre sehr ausführlichen und sehr persönlichen Daten zu schützen.

  • Wird Ihnen eine Möglichkeit geboten Ihre Unterlagen verschlüsselt an das Unternehmen zu übersenden?
  • Erhalten Sie eine Eingangsbestätigung?
  • Werden Sie darüber informiert, welche Daten wie lange gespeichert werden? Haben Sie womöglich die Gelegenheit dies selbst zu bestimmen?
  • Werden Sie über Ihre Rechte ausführlich und verständlich aufgeklärt? (z.B. in der Datenschutzbestimmung?)
  • Wird Ihnen die Übermittlung Ihrer Unterlagen an welche Kunden genau – am besten schriftlich – mitgeteilt und bestätigt?

Zur Professionalität gehört eben auch, dass Recht & Gesetz geachtet und fest in die Prozesse eingebunden werden. Eine seriöse Personalberatung muss den Schutz Ihrer Daten ernst nehmen.

Testet mein Chef vielleicht nur meine Loyalität?

Lieber Herr M., tatsächlich fragen sich das einige angesprochene Kandidaten, die wenig Erfahrung mit Headuntern haben. Ich frage mich diesbezüglich jedoch vor allem: Wie kommen Sie darauf, dass Ihr Unternehmen / Ihr/e Vorgesetzte/r so handeln würde? Und mit welchem Ziel?

Halten Sie Ihre/n Vorgesetzte/n tatsächlich für so eine „linke Bazille“, der/die Sie reinlegen möchte? Mit dem Ziel Sie zu kündigen?
In dem Fall würde ich mir an Ihrer Stelle sehr genau überlegen, wie lange ich für so einen Chef noch würde tätig sein wollen 😉

Aber mal im Ernst: Ganz ohne Test kann ich statistisch aussagen, dass zwischen 20% – 35 % der Mitarbeiter eines Unternehmens latent bereit sind das Unternehmen zu verlassen. Überproportional vertreten sind dabei besonders erfolgreiche Mitarbeiter und Führungskräfte. Das liegt daran, dass genau diese Menschen ehrgeizig sind und insbesondere Führungskräfte und solche Mitarbeiter, die Führungskräfte werden möchten, ihre Karriere aktiv im Blick haben. Ist eine Weiterentwicklung im derzeitigen Unternehmen mittelfristig nicht möglich, – wechseln sie früher oder später.

Würde ein Unternehmen insofern tatsächlich „Loyalität“ erfragen vor dem Hintergrund „illoyale“ Mitarbeiter zu kündigen, würde es daraus folgend vor dem Problem stehen, sich in kurzer Zeit von ca. 20 – 35% seiner Belegschaft trennen zu müssen. Vielfach darunter Leistungsträger des Unternehmens.

Fraglich ist darüber hinaus, ob „Loyalität“ überhaupt an dem Merkmal „Ausschluss einer Kündigung“ festgemacht werden kann. Denn Sie würden langfristig auf vieles verzichten. Ein Wechsel zur richtigen Zeit fördert Ihre berufliche Kompetenz, erhöht Ihr Gehalt und pusht Ihre Karriere.

Andererseits gibt es kein Unternehmen, das ALLEN seinen Mitarbeitern immer und ewig ausreichend Entwicklungsperspektiven und Karrieremöglichkeiten bieten kann. Und – gerade vor dem Aspekt der kommenden Digitalisierung – ist doch sehr fraglich, welches Unternehmen überhaupt noch Ihnen bis an Ihr Lebensende einen Arbeitsplatz garantieren kann?

Würde Ihr Arbeitgeber also tatsächlich erwarten, dass Sie Ihren gesamten beruflichen Zyklus, Ihre Entwicklungsmöglichkeiten und Ihre Karriere lebenslänglich – auch zu Ihrem persönlichen Nachteil – in seine Dienste stellen?

Wir zumindest verstehen Loyalität anders. Bringen Sie Verbesserungsvorschläge ein, engagieren sie sich für das positive Image Ihres Unternehmens, tun Sie vielleicht immer ein wenig mehr als dass was von Ihnen erwartet wird. Dann hat Ihr Chef ganz sicher keinen Grund eine Art „Treue-Test“ zu veranstalten. Ein Projekt, das ein seriöser Headhunter sowieso niemals machen würde.

Wie wird sich die Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt auswirken?

Meiner persönlichen Überzeugung nach langfristig positiv. Langfristig werden sich neue Berufsfelder entwickeln und die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden diese neuen Berufe ergreifen. <!–more–>

Basis für meinen Optimismus ist z.B., dass Anfang des 20. Jahrhunderts noch rund 60% der deutschen Bevölkerung von Landwirtschaft lebte. Heute sind es noch 3%. Dennoch haben wir heute kein „Heer“ von arbeitslosen Bauern.

Dafür sind eine Vielzahl neuer Berufe entstanden. Junge Leute sind heute App-Entwickler, ebay-Verkäufer, machen digitales Marketing, sind Spiele-Entwickler oder gar eSports-Profis. Sie werden zu gesuchten Big Data Engineers, Media Designern oder Data Warehouse Spezialisten. Und wenn wir uns anschauen, wie viele Dinge in Zukunft vernetzt werden sollen wird eine Vielzahl an IT-Secrurity-Experten benötigt.

Das Problem besteht in der Phase des Umbruchs. Im Laufe der Jahrhunderte sind viele Berufe ausgestorben, – aber heute wird es vermutlich schneller gehen. Und durch die Arbeitsteilung könnten mehr Menschen schneller davon betroffen sein.

Die Digitalisierung betrifft eben nicht „nur“ ein oder zwei Branchen. Auch wenn führende Markt- und Zukunftsforscher sich noch darüber streiten, ob 40% oder 80% aller Berufe von der Digitalisierung betroffen sein werden…meiner persönlichen Meinung nach ist die Anzahl weitaus weniger wichtig als die Geschwindigkeit.

Von klassischen Bankberater an der Kasse gibt es immer weniger. Kleinere Kredite schaut sich schon jetzt kein Kreditsachbearbeiter mehr an. Versicherungen werden nicht nur immer öfter über Internet abgeschlossen, auch in der Schadenregulierung übernimmt die Software immer mehr die Abwicklung. Spannend sind die Diskussionen, ob es in 20 Jahren noch so viele Steuerberater und Architekten geben wird. Oder ob Nano-Roboter manche Operation überflüssig machen werden. Google und andere Unternehmen arbeiten eifrig an einem künstlichen „Call-Center-Assistenten“. Fraglich, ob den Job jemals jemand vermissen wird?

Aber wie auch immer: das Risiko liegt darin, dass es zu schnell zu viele Berufe betrifft. Es werden nicht nur „einfache“ Tätigkeiten ersetzt, sondern Computer werden zunehmend auch komplexere Aufgaben lösen können. Sie werden in den meisten Fällen nicht alle dort arbeitenden Menschen ersetzen, – aber die Anzahl wird geringer und somit muss die Arbeitskraft über mehrere Branchen hinweg umverteilt werden.

Daraus folgt, dass viele Menschen zukünftig Ihre berufliche Tätigkeit womöglich mehrmals im Leben wechseln müssen. Und hier liegt der Teufel im Detail. Dass z.B. das selbstfahrende Mobil kommt scheint heute absehbar. Ganz abgesehen vom Streit über die Technologie wird der persönliche Besitz eines Autos in Großstädten damit immer unattraktiver. Und wenn wir mal einen Moment an unsere Umwelt und unsere Innenstädte denken, ist das vermutlich eine richtig gute Nachricht. Die Kehrseite betrifft allerdings eben nicht nur Taxifahrer, Parkhaus-/Tankstellenbesitzer und Bus- und LKW-Fahrer. Wenn weniger Menschen ein eigenes Auto besitzen werden auch weniger Autohäuser, weniger Automobilverkäufer, weniger Serviceberater und KFZ-Mechaniker benötigt. Und welche neuen Geschäftsfelder werden all die Hersteller von Getrieben, Katalysatoren, Abgasanlagen und Zündkerzen etc. für sich finden? Hier betreten seit ein paar Jahren völlig neue Akteure den Markt und wie sich dieser Markt zukünftig aufteilen wird ist ungewiss.

Wenn diese Veränderung schnell geht, müssen mehrere hunderttausend Menschen in kurzer Zeit sehr schnell wo anders einen Job finden. Und wie wir am berühmten Beispiel der „Schlecker-Frauen“ gesehen haben, können nicht alle dann eben mal schnell Erzieherinnen werden.

Entwickeln Sie rechtzeitig einen Plan B für Ihr berufliches Leben. Nutzen Sie die Gelegenheit vielleicht mal etwas auszuprobieren, sofern sich Ihnen die Chance bietet. Planen Sie Ihre Karriere sinnvoll und verharren Sie nicht in Situationen oder Unternehmen, die wenig Innovation zeigen oder Sie nicht wertschätzen.

Werden Sie flexibel. Die Chance, dass Sie die kommenden 40 Jahre im selben Unternehmen bleiben ist gering. Und ein Wechsel zu einem anderen Unternehmen wird mit einer langjährigen Betriebszugehörigkeit immer schwieriger. Wenn Sie bereit sind Verantwortung für Ihr persönliches Berufsleben zu übernehmen muss Ihnen nicht Angst werden vor der digitalen Zukunft.

Stellenmarkt eröffnet

Um den Komfort für Sie als interessierter Kandidat zu verbessern haben wir einen Stellenmarkt entwickelt. Sie können hier nicht nur Stellenausschreibungen lesen, sondern auch sofort entscheiden, ob Sie sich sofort oder später bewerben möchten oder ob Sie ggf. überhaupt kein Interesse haben. 

Eine mögliche Bewerbung dauert nicht mehr als 1-2 Minuten, sofern Sie Ihren Lebenslauf vorbereitet haben. 

Bitte beachten Sie, dass wir diesen Teil unserer Homepage erst heute installiert haben. Sollten Ihnen Fehler auffallen oder sollte etwas nicht optimal funktionieren würden wir uns über einen Hinweis sehr freuen.

Aktuell sind natürlich noch lange nicht alle vakanten Stellen online. Wir übernehmen zunächst vor allem die neusten Projekte. Ebenfalls nicht veröffentlicht werden Vakanzen mit besonderer Vertraulichkeit. In all diesen Fällen erhalten Sie das Exposé – wie bisher – per Mail.

Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, wie wir Ihnen das Bewerbungsverfahren vereinfachen können. Für Anmerkungen, Lob oder auch Tadel sind wir dankbar.

Frohe Weihnachten und einen tollen Start in 2018

Spende für Ärzte ohne Grenzen

Liebe Geschäftspartner, Kunden und Kandidaten,

ich möchte das Ende des Jahres nutzen, Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen in unser Unternehmen zu danken.

Gleichzeitig hoffe ich auf eine weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Ich freue mich von Ihnen zu hören und zu lesen, wie es Ihnen geht.

Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2018.

Mit herzlichen Grüßen

Monika Moser + Team