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App für mehr Gehaltstransparenz

Hallo Herr G.. Das ist eine durchaus interessante Idee und wir freuen uns über den Hinweis. Aber ich denke Ihr Gefühl ist völlig richtig. Abgesehen von der doch eher „dünnen Datenlage“ speziell in Ihrer Region und für genau Ihre Branche halten wir das Argument „die anderen verdienen aber mehr“ für keine gute Grundlage für ein Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten über eine Gehaltserhöhung.

Nein. Bleiben Sie lieber bei Fakten, die Sie selbst betreffen.

  • Sie haben nachweisbare Erfolge erzielt?
  • z.B. im Vertrieb

  • Sie haben Verantwortung übernommen?
  • z.B. für ein Projekt

  • Sie haben Kosten eingespart?
  • z.B. im Einkauf oder mit einer Idee

  • Sie haben eine zusätzliche Qualifikation erreicht?
  • z.B. Experten-Wissen

    Das alles sind Argumente, denen sich Ihr Vorgesetzter
    schlecht entziehen kann. Womöglich kommt er dann mit dem Einwand „die anderen verdienen aber…“. Aber auch für ihn ist das ein schlechtes Argument.  

    Bereiten Sie sich gut vor auf das Gespräch und nutzen Sie idealerweise einen passenden Zeitpunkt. Z.B. wenn Sie gerade ein Projekt „gerettet“ oder kurz nachdem Sie einen wichtigen Kunden gewonnen haben. Auch das jährliche Mitarbeitergespräch ist dafür eine gute Gelegenheit. Häufig sogar die beste Möglichkeit, da Sie ein positives Feedback zu Ihrer Arbeitsleistung gleich als guten Einstieg verwenden können.

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

    Haben Sie den Eindruck, manche Menschen wollen Ihnen zeigen, wie schlecht die Welt sein kann?

    Ihre Kollegen? Ihr Chef?

    Hoffen Sie, daß alles besser wird?

    Wie lange wollen Sie warten, daß das Fähnchen sich dreht?

    Haben Sie sich dafür schon einen Termin gesetzt?

    Wie geht es dann weiter?

    Die Regel ist verblüffend einfach: “Wenn mir ein neuer, spannender und besser bezahlter Job angeboten wird, dann nehme ich ihn.” Außerdem finde ich Menschen klasse, die ihr Leben in die Hand nehmen und selbst bestimmen, wie es weitergeht. Seinen gewohnten Bürostuhl einfach loszulassen und sich etwas anderes zu suchen ist eine tolle Herausforderung. Daran festzuhalten und insgeheim zu hoffen, daß alles irgendwann schöner werden wird, erscheint dagegen maßlos langweilig.

    Wer 5 Jahre oder länger in einem Unternehmen gearbeitet hat, hat ein ausgesprochen deutliches Bild von seinem Arbeitsumfeld. Mit allen Vor- und Nachteilen. Auch im Vorstellungsgespräch fallen  bereits viele positive und negative Dinge ins Auge. Spätestens aber während der Probezeit. Das Bild vom Arbeitsumfeld ist nach sechs Monaten sonnenklar.

    Es passt nicht? Reißleine ziehen.

    Über die Autorin:

    Die Autorin Caroline Wolf steht als Coach hinter erfolgreichen Frauen aus Wirtschaft und Politik. Sie gibt Führungskurse und Einzelcoachings für Frauen, die in Wirtschaft und Politik mitreden und mitentscheiden wollen. Zudem bietet sie Kurse zum Thema Vereinbarkeit von Karriere und Familie an. Dabei steht im Mittelpunkt, dass Menschen ihren beruflichen und privaten Weg selbst bestimmen und selbst entscheiden, wie sie ihr Leben leben wollen. Außerdem ist sie davon überzeugt, dass das Fundament für eine exzellente Zusammenarbeit die Begegnung auf Augenhöhe ist. Weitere Informationen finden Sie unter: www.carolinewolfcoaching.de


    Warum rufen Sie auch meinen Kollegen an?

    Hallo Herr D., in der Tat wirkt das manchmal auf Außenstehende etwas beliebig. Das hat jedoch damit zu tun, dass wir immer häufiger beauftragt werden für Positionen, die keine Führungsverantwortung beinhalten. Bei vielen Führungspositionen gibt es meistens nicht mehr als 1-2 mögliche Ansprechpartner in einem Unternehmen. Im Top-Management gibt es häufig nicht mehr als 10 – 20 Ansprechpartner deutschlandweit. Bei gängigen Ausbildungsberufen dagegen gibt es für gewöhnlich größere Teams.

    Und hier beginnen unsere „Probleme“. Rein statistisch sind zwischen 20 % – 35 % der Mitarbeiter eines Unternehmens grundsätzlich wechselwillig. Wir wissen allerdings nicht, wer von Ihnen das genau ist.

    Würden wir nun also nur genau SIE ansprechen und Sie haben – aus welchen Gründen auch immer – kein Interesse an einem Wechsel…wie könnten wir dann unseren Auftrag erfüllen?

    Künstliche Intelligenz und Ihre Tücken

    So manches große und renommierte Unternehmen träumt davon, Bewerbungsprozesse automatisieren zu können und damit menschliche Fehler zu minimieren. Erschwerend kommt hinzu, dass der Fachkräftemangel das Gefühl auslöst, man könnte womöglich nicht die allerbesten Talente für sein Unternehmen gewinnen. So auch Amazon.

    Künstliche Intelligenz sollte hier Abhilfe schaffen. Die Software sollte anhand von rund 50.000 Schlüsselworten nach geeigneten Talenten suchen. Und natürlich – sonst wäre es keine künstliche Intelligenz – sie sollte lernen und optimieren.

    Als Datenbasis erhielt das Programm Bewerbungen aus den vergangenen 10 Jahren. Das Problem daran war jedoch, dass sich ganz offensichtlich sehr viel mehr Männer bei Amazon beworben hatten als Frauen. Insbesondere bei den technischen Berufen. Und so lernte die künstliche Intelligenz ziemlich schnell, dass Frauen eben schlichtweg ungeeignet sind.

    Trotz aller bisherigen Fehlschläge geben jedoch viele Personalverantwortliche an, zukünftig durchaus auf die künstliche Intelligenz zur Vorauswahl verstärkt setzen zu wollen. Gut möglich, dass Bewerber lernen müssen, wie sie die geeigneten Schlüsselwörter in Ihrem Lebenslauf platzieren müssen, um überhaupt noch beim HR-Verantwortlichen zu landen. Die Frage die sich mir in diesem Zusammenhang dann allerdings stellt ist, ob man damit die besten Talente oder eher die am besten vorbereiteten findet?

    Tolle Idee! Das etwas andere Tagebuch.

    Dieses Tagebuch ist eine schöne Schritt-für-Schritt-Anleitung mit vielen Tipps & Tricks für den Alltag. Es gibt viele Impulse die täglichen Erlebnisse zu ordnen und natürlich auch aufzubewahren.

    Dabei geht es vor allem um die positiven Dinge des Lebens, – aber glücklicherweise ohne esoterische Abhandlungen, was mir persönlich sehr entgegen kommt 🙂

    Für mehr Infos einfach auf das Bild klicken, was Euch umgehend zur ausführlichen Beschreibung, sowie zu den zahlreichen Produktrezessionen führt. Wünsche viel Vergnügen!

    Was macht die Konzerne so attraktiv?

    Jedes Jahr schaue ich mir die attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands an. Und in jedem Jahr zeigt sich dasselbe Bild: BMW, Daimler, Audi, Continental, Bosch, Lufthansa, ZF etc. Alle diese Unternehmen sind fast immer unter den ersten 15-20 Plätzen zu finden.

    Schaue ich weiter auf die Top 100 kommen noch andere Branchen hinzu,. Der Gesamteindruck aber bleibt, dass die Anzahl der Konzerne deutlich überwiegt. Und so überlege ich Jahr für Jahr: Was genau macht Konzerne zu den attraktivsten Unternehmen?

    Wie sind Ihre Erfahrungen oder Vorstellungen? Aus welchen Gründen arbeiten Sie bei einem Konzern oder haben sich dort beworben?

    Feedback erwünscht

    Wir freuen uns über Ihr Feedback!

    Das Stellenprofil ist nur der 1. Schritt. Es soll Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln um welche Position es geht. Vielfach ist der Klient nur anonym beschrieben. Auf keinen Fall sind Gehaltsangaben o.ä. darin zu finden.

    Betrachten Sie es als Einladung zu einem weiterführenden Gespräch.

    Passt alles sprechen wir im 2. Schritt über das Unternehmen. Über ggf. weiterführende Perspektiven. Auch übers Gehalt.
    Passt es nicht, können wir darüber sprechen, was genau bei einem evt. zukünftigen Kontakt besser passen würde.

    So oder so sollten wir jedoch erstmal festlegen wo wir gemeinsam stehen.

    Wir freuen uns über Ihr Feedback!

    Lebenslanges Lernen

    Überall hört man davon. Wir müssen lebenslang lernen. Doch was bedeutet das eigentlich genau?

    Da sind natürlich einerseits fachliche Themen: Eine neue Software. Neue gesetzliche Regelungen. In einer globalisierten Welt sollte man auch immer mal wieder mögliche Fremdsprachenkenntnisse prüfen.

    Doch das allein genügt nicht. Viel schwieriger ist eine gewisse persönliche Veränderung.

    Das beginnt häufig schon mit Kleinigkeiten. Azubis z.B. müssen manchmal noch lernen morgens pünktlich zu sein. Nicht immer in „letzter Minute“ und schon gar nicht immer 2-3 Minuten zu spät zu kommen.

    Weiter geht es mit der Arbeitsorganisation. Es ist so einfach sich morgens im Mailverkehr „zu verlieren“. Womöglich findet man die vielen Mails am Morgen sogar belastend? Hier gilt es zum einen die Lage zu analysieren und zum anderen Abhilfe zu schaffen. Vielleicht werden in Ihrem Unternehmen tatsächlich zu viele Mails verschickt. Jeder informiert jeden über alles. Dann können Sie das Thema in einer Besprechung aufgreifen. Vielleicht ist es aber auch nur eine persönliche Form der Überforderung? Dann müssen Sie sich Strategien aneignen, wie Sie damit umgehen können.

    Natürlich sollte man sich einen Beruf suchen, der grundsätzlich zur eigenen Persönlichkeit passt. Es gibt jedoch keinen Beruf, der alle Ihre Stärken nutzt und alle Ihre Schwächen ausklammert. So ist es z.B. im Vertrieb nötig auch mal „Fünfe gerade sein zu lassen“. Als Uhrmacher wäre das absolut nicht hilfreich. Insofern können Sie grundsätzlich wählen, ob sehr feingliedrige, präzise Arbeit besser zu Ihnen passt als eine eher „ungenaue“ Arbeitsweise, die zusätzliche noch emotionale Intelligenz erfordert. Aber – so weit weg das auch voneinander scheinen mag – sie müssen etwas lernen, das nicht perfekt zu Ihrem Charakter passt. Sind Sie im Vertrieb bei der Aufzeichnung der Kundenaktivitäten zu präzise, fehlt Ihnen die Zeit im Verkauf. Sind Sie zu unpräzise, verlieren Sie schnell den Überblick und verärgern Vorgesetzte und Kollegen. Und selbst als Uhrmacher haben Sie es manchmal mit Kunden zu tun. Wünsche, Anforderungen, Reklamationen, der Wunsch nach Beratung, – vielleicht sogar ein wenig Small-Talk…

    Wenn Sie auf Dauer glücklich und zufrieden sein möchten, dann reden Sie sich besser nicht ein, dass Sie einfach so sind wie Sie sind und daran niemals etwas ändern müssten. Wachsen Sie mit Ihren Aufgaben. Prüfen Sie sich selbst und nehmen Sie mögliche Kritik durchaus zum Anlass zu spiegeln, ob etwas Wahres dran sein könnte.

    Lebenslanges Lernen ist aber auch eine natürliche Entwicklung. Denn wir denken mit 40 Jahren sowieso über vieles anders als wir noch mit 20 Jahren darüber dachten. Wir gehen Probleme anders an und gewinnen auch an Selbstvertrauen. Unsere Lebenserfahrung formt unsere Persönlichkeit mit. Es gilt in vielen beruflichen Dingen also nur, diese Entwicklung mitunter gezielter zu steuern. Bleiben Sie also offen und lernen Sie 🙂